Ein Landhaus erhielt Fronten und Massivholzregale aus dem Abriss einer Scheune. Nach Dampfentnahme und Schleifen passten die Elemente millimetergenau. Ergebnis: rund 1,2 Tonnen CO₂e und 38 Prozent Materialkosten gespart, plus vier Wochen frühere Fertigstellung dank Umgehung von Lieferengpässen. Pflegeöl statt Lack reduzierte Emissionen zusätzlich und erleichterte künftige Reparaturen.
In einer Stadtwohnung wurde 70 Jahre altes Eichenparkett aufgenommen, sortiert, ergänzt und neu verlegt. Trotz höherer Handwerkszeit lagen Gesamtkosten zehn Prozent unter Neuware, weil Entsorgung entfiel und Lagerbestände genutzt wurden. Die CO₂-Bilanz verbesserte sich um etwa 65 Prozent. Akustikmatten und eine neue Versiegelung stellten Leistung und Komfort sicher.
Bestandsfenster wurden nicht ersetzt, sondern mit Dichtband, Beschlägen und Scheibentausch aufgerüstet. Die Maßnahme sparte geschätzt 2,3 Tonnen CO₂e, vermied zehn Kubikmeter Abfall und senkte Heizbedarf spürbar. Wichtig war ein Blower-Door-Nachweis, der die Leistungsfähigkeit belegt und Förderfähigkeit sowie Versicherungsschutz ohne Mehraufwand sicherte.